derStandard.at:
Wien – Aufatmen in den heimischen Bahnabteilen: Mit 1. September werden die heimischen Züge ohne Ausnahme zur Nichtraucherzone erklärt, gaben die ÖBB in einer Aussendung bekannt. Stefan Wehinger, Vorstandsdirektor der ÖBB-Personenverkehr AG, begründete den Schritt damit, dass dies vom Kunden gewünscht werde. Man folge damit auch einem europäischen Trend, so Wehinger: In der Schweiz und Italien sei das Rauchen im Zug schon seit Jahren verboten.
Ok ich mag es auch nicht wirklich wenn im Zug geraucht wird aber für was gibt es dann Nicht-Raucher-Abteile? Ich denke hier nicht an Pendler-Züge wo die Leute maximal eine Stunde im Zug sitzen sondern ich denke hier an Reisezüge wo man 2 – 3 Stunden drinnen sitzt. Ich gebe zu, ich bin selbst Raucher und kann die Raucherabteile in den Zügen nicht sonderlich leiden aber warum gleich ganz abschaffen. Wie wärs mit Raucherzonen in den Zügen so wie es schon an den Bahnhöfen gelöst wurde? Heute bei meiner Heimfahrt habe ich Radio gehört und dort wurden Leute befragt was sie von der Abschaffung der Raucherabteile halten. Einer meinte mit einem etwas Großkotzigen Unterton, dass er es nicht ausstehen kann wenn er von den Rauchern im Zug angequalmt wird. Mein Gott dann setzt dich doch nicht in ein Raucherabteil. Was ist so schwer daran sich zwei Abteile weiter hinten reinzusetzen. Solche Aussagen kann ich nicht verstehen. Überall wird behauptet, dass die Raucherabteile zu wenig frequentiert sind. Warum werden dann nicht einfach weniger Raucherabteile eingesetzt. Irgendwie sehe ich doch eine gewisse Dummheit hinter der Sache oder ist es eine andere Form von Trotz?
derStandard.at:
“Wir verlangen konsequente Kontrollen und hohe Strafen für RaucherInnen und Verantwortliche, die rauchen lassen”, so Bernhard Herzog, der bei der ÖH Wahl für die Initiative “Rauchfrei studieren” antritt. Die unabhängige Jugendorganisation setzt sich für rauchfreie Studien-, Schul- und Arbeitsplätze eine. Mit Unterstützung der Help Kampagne der EU und anderen Organisationen wie Schifa lud sie zum Symposium “Rauchen: Ein vielschichtiges Problem”- derStandard.at war dabei.
Ist unsere Gesellschaft nicht überall für Gleichberechtigung? Alle sollen gleich behandelt werden aber je mehr man über das Thema Rauchen liest oder hört desto mehr kann man hier von Diskriminierung sprechen. Mittlerweile kommt man sich Mancherorts als Raucher wie ein Stück Lebendvieh vor. Man wird in kleine Räume gezwängt wo man dann seine Zigarette Rauche darf. Gewisse Restriktionen sehe ich ein. Ich persönlich rauche nicht in der Gegenwart von Kindern und sobald zu mir jemand sagt, dass es ihn stört, dass ich in seiner Gegenwart rauche werde ich die Zigarette ausmachen. Ich will jetzt hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich Rauche wann und wo es mir passt. Ich bin hier eigentlich das Gegenteil weil ich mich immer an Rauchverbote halte im Gegensatz zu manch anderen Rauchern. Was mich aber an der ganzen Sache am meisten nervt, dass sind die militanten Nichtraucher. Welche sich meist nicht nur über Raucher sondern auch über jeden anderen Käse aufregen. Dies sind meist diese unnötigen Wichtigmacher die einfach etwas brauchen an dem sie sich auslassen können um meist ihre eigenen Schwächen zu verbergen. Das ganze Getue der Politik kommt mir einfach nur so vor als würden sie das Rauchen hernehmen um von anderen weit wichtigeren Themen abzulenken. Ich werde das Thema später nochmals ausführlicher im Rahmen eines Podcasts behandeln.
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