Wittis Tribune

Kommentar zum lang erwarteten iPhone-Start in Europa

Langsam aber sicher gehn mir die andauernden iPhone-News der amerikanischen Apple/Mac Pages auf die Nerven. Man hört einfach nix mehr anderes in letzter Zeit und jetzt fang ich auch noch damit an. Nein keine Angst. Ich hab nur gerade einen Artikel auf Maclife gefunden und wollte den nur schnell kommentieren.


1. Der Faktor Zeit: Europa ist heiß auf das iPhone. Mit heimlichem Neid beobachten wir die Amerikaner seit Ende Juni, wie sie für Apples Innovation Schlange stehen, überglücklich ihre neueste Errungenschaft testen und seelig damit durch die Straßen schlendern. Apple könnte diese Hebelwirkung für sich nutzen und einen grandiosen Verkaufsstart in Europa hinlegen. Die Gemüter verdunkeln sich jedoch mit jeder weiteren Verzögerung, jedem weiteren geplatzten Deal und den zahlreichen Vertröstungen, die der Konsument über sich ergehen lassen muss. Je mehr Zeit sich Apple also lässt, desto größer der Schwund der Hysterie um das iPhone und desto geringerer die Verkaufserwartungen.

Exakt genau das mein ich. Die Amerikaner laufen schon seit längerem mit ihren iPhones durch die Straßen während wir hier in Euroland warten müssen. Noch dazu werden wir täglich mit neuen Errungenschaften zum Thema iPhone bombardiert. Das nagt glaub ich nicht nur an meinen Nerven sondern auch an den Nerven aller iPhone-Kauf-Willigen.

2. Die Netzwerk-Geschwindigkeit: Nach einem schwachen Start setzt sich in Europa der 3G-Standard als Netzwerkverbindungsgeschwindigkeit durch. Die Netzbetreiber fordern daher ein 3G-fähiges iPhone und nicht die abgespeckte Version mit 2,5G, wie sie derzeit in den USA unter AT&T läuft. Auch die Konsumenten würden sich möglicherweise gegen eine fehlende Breitbandfähigkeit wehren – indem sie einfach nicht kaufen.

Das ist mir leider auch noch ein Dorn im Auge. Für was ein GPRS-Handy bringen wenn jeder bereits jetzt schon ein 3G (UMTS) Fähiges Mobiltelefon besitzt. Das wäre dann für die 3G-Netze ein Schritt nach vor und 2 zurück. Weil auch wenn Apple uns Eurolandbewohnern ein 2,5G iPhone vorsetzt, kaufen werden es doch einige die vielleicht darüber hinwegsehen werden, dass sie nicht so schnell durchs Netz surfen wie andere Leute mit Nokia und SE im Hosensack. Ich hab es glaub ich schon mal erwähnt aber die fehlende Modemfunktion des iPhones ist für mich eigentlich der größte Makel am Apple-Hörer.

3. Die Konkurrenz: Auch Europa und Asien schlafen nicht, wenn es um die Weiterentwicklung von Mobilfunktechnologien geht. Zwar ist Apple unter den Kreativen nahezu unschlagbar, aber auch das innovativste Produkt ist irgendwann einmal überholt. Bis dahin ist es sicherlich ein langer Weg und Apples iPhone weiß mit etablierten Funktionen zu locken. Dennoch versprechen Produkte anderer Mobiltelefonhersteller echte Alternativen zum iPhone. [From Mac Life Online]

Traurig aber wahr. Es wird in absehbarer Zeit (unter einem Jahr) leistungsstarke Alternativen zum iPhone geben. Die keine solchen Restriktionen (Anbieter-Bindunge, kein Modem,…) wie das Apple-Telefon aufweisen werden. Long story short, ich werde es mir noch stark überlegen ob ich mir das iPhone wirklich zulegen werde. Aber ich glaube zum nachdenken habe ich da noch genug Zeit weil es mit trauriger Voraussicht in Österreich ohnehin viel später kommen wird als in den größeren Nationen wie UK, Deutschland und Frankreich.

Welcome to Austria, iPhone???

Verwirrung über iPhone-Start in Österreich T-Mobile und Telekom Austria im Gespräch In den USA gibt es das Apple-Handy iPhone bereits seit Ende Juni, im heurigen Herbst soll das vielseitige Handy auch nach Europa kommen – ursprünglich zunächst nur nach Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Über den Österreich-Start wird derzeit viel spekuliert. So will der “Kurier” nun erfahren haben, dass das iPhone gleichzeitig auch nach Österreich kommt. Der exklusive Vertriebspartner in Österreich soll demnach T-Mobile sein. Das iPhone werde 499 Euro kosten und für eine monatliche Gebühr von 30 Euro angeboten werden, so die Zeitung. Das “WirtschaftsBlatt” berichtet unterdessen unter Berufung auf Telekom-Austria-Chef Boris Nemsic von Verhandlungen der Telekom Austria mit Apple. [From Verwirrung über iPhone-Start in Österreich - futurezone.ORF.at]

Also irgendwie wird das immer verwirrender alles und je länger das iPhone braucht um nach Österreich zu kommen desto weniger will ich es irgendwie. Hat doch einige Sachen nicht die ich gern haben würde. Wie zB die Modemfunktion. Ich möchte schon irgendwie des öfteren mit meinem Macbook über mein Handy online gehn können. Das fehlende UMTS tut den Rest dazu. Aber hoffen wir mal, dass es in Europa vielleicht doch bald mal eine UMTS Variante geben könnte.

PS: Das Bild ist natürlich (C) by Apple Inc. und die Flagge hab ich selber drüber gemacht :-D

Ab hinter schwedische Gardienen => Danke Google

Vor drei Wochen wurde der Berliner Stadtsoziologe Andrej H. unter dem Verdacht der “Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung gemäß § 129a” festgenommen. Als Grund für die Festnahme nannte die ermittelnde Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe die Benutzung von Vokabeln, die auch in Schriften der sogenannten “Militanten Gruppe” vorkommen. Außerdem verfügte er nach Angaben der Ermittler “über Zugang zu Bibliotheken, um dort die Recherchen durchzuführen, die notwendig sind, um Texte für eine militante Gruppe zu verfassen.” Nun hat die Anwältin des Soziologen nach einem Bericht der tageszeitung Einsicht in die Ermittlungsunterlagen nehmen können. Dabei stellte sich heraus, dass BKA-Beamte mit einer Google-Suche nach den Begriffen “Gentrification” und “Prekarisierung” auf den Stadtsoziologen aufmerksam wurden. Die Tatsache, dass der Soziologe zu den Begriffen forschte, die für die Aufwertung oder Abwertung von Stadtvierteln benutzt werden, genügte offenbar den BKA-Beamten, um eine Verbindung zur “militanten Gruppe” herzustellen. “Das reichte für die Ermittlungsbehörden für eine fast einjährige Observation, für Videoüberwachung der Hauseingänge und Lauschangriff”, erklärte die Anwältin Christina Clemm der Zeitung. [From heise online - Durch Google-Suche in die Einzelhaft [Update]]

Also muss man in Zukunft schon aufpassen was man bei Google eintippt auch wenn man sich nur über so ein Thema informieren will. Das ist jetzt aber doch alles ein bisschen Übertrieben mit dem ganzen Anti-T…..-Getue. (ich verwende das böse Wort nicht).

Freikarten für alle :-)

Google Maps einbetten wie ein YouTube-Video Karten für Blogs und Unternehmens-Websites Google öffnet seinen Karten-Dienst Google Maps weiter und bietet Website-Betreibern nun eine einfache Möglichkeit, Kartenmaterial in die eigene Website einzubetten. Dazu stelle Google Maps einen entsprechenden Schnipsel HTML-Code zur Verfügung, der die jeweils angezeigte Karte auf der eigenen Website erscheinen lässt. [From Google Maps einbetten wie ein YouTube-Video - Golem.de]

Wie ich grad bei Golem.de gelesen habe ist es mit Google Maps nun auch möglich direkt einen Kartenschnipsel zu exportieren. Da ich in letzter Zeit sehr viel mit Google Maps mache kommt mir das eigentlich recht gelegen. Hier noch ein kleines Beispiel:


Größere Kartenansicht

Ja wer wird denn da schummeln…

It appears that representatives or at least employees of Apple, Microsoft, Dell and other major brands have been editing Wikipedia entries concerning their companies, in some cases removing or altering truthful but pejorative information and in other cases adding negative entries about competing firms. The findings come from Virgil Griffith, who created a program — dubbed Wikipedia Scanner — that reveals who edits Wikipedia articles, via a system where it scans the IP address and cross-references it with a geographical database. Among the allegations: Microsoft tried to cover up the Xbox 360 failure rate; Apple edited Microsoft entries, adding more negative comments about its rival, and vice versa; Dell deleted negative comments on customer services and removed a passage how the company outsources work to third world countries. [From MacNN | Apple, MS, Dell caught editing Wikipedia]

Irgendwie find ich das schon schlimm wenn solch renommierte Firmen auf solche Mittel zurück greifen müssen und ich glaube kaum, dass viele Leute ihre Kaufentscheidung von der Wikipedia abhängig machen. Böse böse.

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